Pektin – natürlicher Schutz für die Schleimhäute

Magenprobleme, wie Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) bis hin zu Magengeschwüren (Ulzera) sind bei Pferden leider keine Seltenheit.

Studien haben herausgefunden, dass ca. 40 % alle Freizeitpferde, bis zu 50 % aller Fohlen, bis zu 60 % aller Turnierpferde und sogar bis zu 90 % aller Rennpferde unter Magenproblemen leiden.

Das Pferd hat einen zweigeteilten Magen, bestehend aus einem drüsenlosen Teil, der (speziell am Übergang) gegenüber Magensäure hoch empfindlich ist und einen Drüsenteil in dem ständig genau die Magensäure gebildet wird.

Beim Pferd ist der Magen auf eine kontinuierliche Futteraufnahme ausgelegt und produziert deswegen kontinuierlich Magensäure. Dabei dient der basische Speichel als natürlicher Puffer gegen die Säure, der vor allem bei faserreicher Fütterung in größeren Mengen produziert wird.

Zu den häufigsten Ursachen für Magenprobleme zählen daher unpassende Fütterung, Stress, Medikamente und auch Magendasseln.

Folglich ist es sinnvoll, vor und während kritischer Phasen (Futterumstellung, hohe Kraftfuttergabe, lange Fresspausen, Herdenstress, Turnierteilnahme, Medikamentengabe) den Schutz der Schleimhaut präventiv zu unterstützen.

Ein Produkt mit extrahiertem Pektin ist APUNA Prebiotic.

Ein bewährter natürlicher Schleimhautschutz, das Pektin, steckt beispielsweise in der Schale von Äpfeln.

Insbesondere extrahierte Pektine weisen eine hohe Bioverfügbarkeit auf und wirken gezielt. Denn im Gegensatz zu anderen prebiotischen Futterbestandteilen bleibt Pektin weitestgehend stabil im vorderen Verdauungstrakt und bildet bereits im Magen eine schützende hydrokolloidalen Pektin-Wasser-Schicht auf den Schleimhäuten aus. Dadurch werden Irritationen und Entzündungen der Schleimhäute gemildert und auch die Anhaftung von fakultativ pathogenen Bakterien an die Schleimhäute erschwert.

Natürlich kann Pektin auch nach einer medikamentösen Magengeschwür-Behandlung (z.B. mit „GastroGard“, Wirkstoff Omeprazol) gefüttert werden und die weitere Regeneration der Schleimhaut und die Stabilisierung der Darmflora unterstützen.